Montag, 16. Januar 2017

Vang Vieng

Von Luang Prabang ging es für uns weiter nach Vang Vieng. Auf die Minute pünktlich wurden wir am Hotel abgeholt, wir waren irritiert, aber es war tatsächlich unser Minibus, der uns in 3,5 Stunden nach Vang Vieng brachte. Auch auf dieser Strecke war die Fahrt abenteuerlich, zwischendurch fehlt immer wieder ein Stück und man fährt über lehmigen Boden oder riesige Schlaglöcher. Völlig überraschend hat uns der Fahrer in der Pause sogar gefragt ob die Fahrt bisher okay gewesen wäre.

Die Stadt war bis vor einiger Zeit hauptsächlich für das Tubing bekannt. Hierbei lässt man sich in einem LKW Schlauch auf dem Fluss treiben und an diversen Bars wird man an Land gezogen und kann sich mit Trinkspielen, Cocktails oder sonstigen inzwischen illegalen Mittelchen den Tag versüßen. 

Am ersten Tag haben wir uns durch den Stadtkern treiben lassen, es gibt etliche Bars, Strassenstände und Restaurants und natürlich kann man überall Touren buchen. Einen ganz tollen Platz haben wir dann direkt am Fluss gefunden, in zwei Hängematten haben wir es uns bequem gemacht und leckere Smoothies getrunken. 

Natürlich wollten wir auch das Umland erkunden und haben uns dafür einen Roller gemietet. Schnell stellten wir fest dass es wohl besser gewesen wäre einen dieser offroadfähigen Buggys zu mieten die uns immer wieder begegneten, aber jetzt mussten wir da eben so durch. 
Befestigte Straßen gibt es, aber sobald man diese verlässt sind es übelste Schotter oder aufgrund des Regens der vergangenen Tage matschig rutschige Lehmpisten.
Deutlich länger als geplant erreichten wir unser erstes Ziel, Zu Fuß ging es durch einen wunderschönen Wald zu einem sehr beeindruckenden Wasserfall der sich 30 Meter in die Tiefe ergießt.


Nach einem sättigenden Mittagessen fuhren wir Richtung Blaue Lagune.

Die blaue Lagune ist vergleichbar mit einem kleinen Naturfreibad. 
Dirt kann auch auch noch eine 500 Meter lange Höhle besichtigen. Der Aufstieg zu dieser war sehr anstrengend da die Felsbrocken rutschig waren und große Abstände hatten. In der Höhle war es dann leider auch so rutschig dass wir nicht tief rein sind, es wird ohnehin ein Guide empfohlen.
Wanderschuhe haben wir keine eingepackt da wir Wandern nicht mögen 😉
Zur Belohnung für diese Anstrengung sprangen wir anschließend in die erfrischend kühle Lagune. 

Das Highlight des Tages gab es kurz vor Sonnenuntergang. Als wir das Schild für den View Point sahen entschlossen wir spontan uns diesen anzusehen. 
Auf dem Schild stand "20 minutes up" also gut machbar dachten wir und stiefelten los. Was uns allerdings niemand sagte war dass es unbefestigt auf lehmigen Stufen steil bergauf geht, es saumässig rutschig ist wenn man keine Wanderschuhe hat und man teilweise über Wurzeln Steine oder Äste klettern muss. Völlig abgekämpft und mit ein paar Schrammen an den Beinen oben angekommen waren wir überwältigt, die Aussicht war der Wahnsinn und die Anstrengung mehr als wert.







Donnerstag, 12. Januar 2017

James Bond - Bergbesteigung - neue Reisepläne und Regenwetter

Nach der gut achtstündigen Fahrt von Phonsavan in die laotische Stadt fühlten wir uns wie ein James Bond Martini -geschüttelt nicht gerührt😊

Die Straßen hier sind ein echtes Erlebnis, tiefe Schlaglöcher und ab und an fehlen mehrere hundert Meter Straßenbelag und die Fahrt geht auf rotem Lehm weiter.


Der Fahrstil ist das komplette Gegenteil zu Vietnam.Kein Gehupe, kein Gedränge und es existiert eine Vorfahrtregelung 😊 es wird hier sogar angehalten wenn man über den Zebrastreifen läuft!


Die Stadt und die Tempel können problemlos zu Fuß erkundet werden, Touristenfallen oder zahlreiche Aktivitäten fehlen praktisch gänzlich, stattdessen laden Bars am Mekong zum Verweilen ein, an jeder Ecke gibt es leckere Fruchtshakes und prall gefüllte Sandwiches um den Hunger zu stillen.


Ab 17:00 Uhr spielt sich das Leben auf dem Nachtmarkt ab, hierfür wird eine komplette Straße für den Verkehr gesperrt und es reihen sich auf beiden Straßenseiten Stand an Stand.

Leider hatten wir an allen Tagen regnerisches Wetter was unsere Aktivitäten erheblich eingeschränkt hat.

Für die Besteigung des Phou Si Berges mit seinen 329 Stufen hat es dennoch gereicht. Von oben hat man einen phänomenalen Blick auf den Mekong und Luang Prabang.

Ebenfalls findet sich dort der Fußabdruck Buddhas und ein Kloster am Fuße des Berges.


Das Regenwetter haben wir aber gut genutzt und unsere Reisepläne modifiziert. Wir kürzen Laos und Kambodscha um ein paar Tage und verbringen dafür mehr Tage in Singapur und Malaysia. Auf Singapur freuen wir uns besonders.


Bereits morgen in aller Frühe Reisen wir wieder einmal per Minibus in 6-8 Std nach Vang Vieng.

Diese Stadt hatte bis vor einigen Jahren keinen besonderen Ruf, da sich hier die Backpacker zu Alkohol und Drogenexzessen getroffen haben. Nach etlichen Todesfällen hat die Regierung dem Treiben ein Ende gesetzt die meisten Bars am Fluss abreissen lassen und die Drogengesetze verschärft.

Was geblieben ist, ist aber die Möglichkeit sich einen aufgeblasen LKW Schlauch zu mieten und damit den Fluss hinabzutreiben. Dies kann je nach Strömung bis zu vier Stunden dauern, Stopps an den Bars an denen man sich per Bambusrohr einholen lassen kann nicht miteingerechnet.

Wir sind selbst schon sehr gespannt und werden berichten.

Dienstag, 10. Januar 2017

Von Busfahrten, Grenzübergängen und riesigen Tonkrügen

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön - naja vielleicht nicht gerade wenn die Abfahrt auf 5:30 Uhr morgens terminiert ist.

Uns wurde gesagt wir sollen um 5 Uhr vor Ort sein, die Abfahrt war dann aber irgendwie erst um 6:15 Uhr.

Die Sitze im sogenannten sleeper Bus waren überraschend bequem so dass wir sogar noch ein wenig Schlaf nachholen konnten. Zwischendurch gab es ein paar Stops wo man sich mit essen stärken konnte oder das WC nutzen.



Nach 6 Std erreichten wir die Grenze und der gesamte Bus musste aussteigen.

Auf spiele wie Pass einsammeln und Visa vorab ausfüllen wurde hier verzichtet und wir durften alles selbst machen.

Aber zuerst mussten wir ausreisen. In einem recht staubigen, nach Urin stinkenden und irgendwie nie fertiggestelltem Gebäude bekamen wir den benötigten Ausreisestempel, andere mussten hier eine Gebühr entrichten, wir aber nicht 😊

Auf der anderen Seite befand sich der laotische Grenzposten. Das Besuchervisum kostet pro Person 30 $ plus 4 $ für Stempel und Gebühren.

Nach dem das Gepäck in einen anderen Bus verladen wurde, fuhren wir nochmals 4 std und hatten endlich Phonsavan erreicht.


Am Folgetag hatten wir das Städtchen schnell erkundet.

Bekannt ist diese Gegend hier vorallem für die "Ebene der Tonkrüge" , wobei diese Übersetzung falsch ist, es gibt weder eine wirkliche Ebene noch sind diese Krüge aus Ton. Viel eher handelt es sich um mehrere Ansammlungen dieser Krüge.

Es werden Touren angeboten wobei diese Unverschämt teuer sind, wir haben auf bewähre Mittel zurückgegriffen und einen Roller gemietet. Die Plain of Jars so der richtige Name sind problemlos zu erreichen und definitiv einen Besuch wert. Bis heute ist die endgültige Verwendung dieser Krüge nicht geklärt, es wird aber vermutet das dort die Toten eingeäschert wurden.

Die Krüge sind ca. 2000 Jahre alt, bis zu 3 m hoch und 6000 kg schwer.



Rund um Phonsavan gibt es mehrere Ansammlungen dieser Krüge, zugänglich sind bisher 3. Dies liegt an den Bombadierungen in den 60er und 70ern. Noch heute leidet die Bevölkerung massiv darunter, jedes Jahr werden besonders Kinder beim Spielen durch die zahlreichen Blindhänger die noch immer im Boden stecken verletzt oder getötet.

Richtig bewusst wird dies besonders bei der Ebene 1 dort klaffen Bombenkrater direkt neben den Krügen.


Für und ging es noch zu den Ebenen 2 und 3, wobei wir für die 3. Ebene abenteuerlich durch Felder und Kuhwiesen spazierten (ohne irgendwelche Zäune oder Wegweiser), hier gibt es kaum Touristen.



Die schwarzen Wolken auf dem Rückweg verhießen nichts gutes und kurz vor erreichen der Unterkunft erwischte uns der Regenguss dann doch noch.


Morgen geht es für uns dann auch schon weiter in die Hauptstadt Luang Prabang und dann auf dem Landweg langsam Richtung Süden wo uns was gaaaaanz tolles erwartet, mehr verraten wir aber erst wenn es soweit ist.

Ab nach Laos

Nachdem wir gestern total herzlich und mit vielen Umarmungen und den besten Wünschen aus Ninh Binh aus unserem Homestay verabschiedet wurden geht es für uns weiter nach Laos.  🇱🇦 
Um 4:30 Uhr aufstehen Yeah das macht echt spass, 😱wir wussten nichtmal dass der Wecker um diese Zeit klingeln kann 🙈 aber es ist die einzige Möglichkeit von hier nach Laos zu kommen, da müssen wir jetzt durch... Achja da wäre ja noch was erwähnenswertes: uns stehen jetzt laut Plan 13 Stunden Busfahrt bevor, also rechnen wir mal mit realistischen 17.



Mittwoch, 4. Januar 2017

Ein Lebenszeichen aus Vietnam


Momentan können wir gar nicht viel berichten, wollen uns dennoch kurz melden dass es uns gut geht, sehr gut sogar. Wir haben uns für fünf Tage in einem Homestay außerhalb von Ninh Binh in Nordvietnam einquartiert. Hier gibt es absolut nichts, die letzten 500 Meter bis zur Unterkunft können nicht mal mit dem Auto sondern nur mit dem Moped befahren werden. Wir haben gemütliche Hängematten und relaxen den lieben langen Tag und lassen uns lecker bekochen. Ein wahres Paradies 😁 


das Wetter ist bewölkt, dennoch hat es um die 25 Grad und manchmal lässt sich die Sonne blicken. Gestern haben wir uns auf Fahrräder geschwungen um die Gegend zu erkunden. Hier begegnet man auch mal Wasserbüffeln auf den Straßen und die Landschaft ist nochmal schöner wenn die Reisfelder blühen. 

Nicht weit entfernt haben wir eine tolle Bootstour unternommen, 2 Stunden hat uns eine Vietnamesin durch 6 Höhlen gerudert. Die Höhlen waren sehr beeindruckend und die Landschaft 
einfach wunderschön.










Montag, 2. Januar 2017

Ha Long Bucht - 3 Tagestour über Silvester

Ein frohes neues Jahr nochmal an euch alle. Wir hoffen Ihr habt das Jahr gut begonnen.
Wir haben die letzten Tage in der wunderschönen Ha Long Bucht verbracht.
Diese Tour haben wir schon in Hanoi gebucht, dies war überhaupt kein Problem da diese Tour in so ziemlich jedem Hotel und überall in der Stadt gebucht werden kann.
Die Wahl fiel nach ein wenig überlegen auf zwei Übernachtungen, eine an Bord und eine auf Monkey Island.
Die Tour selbst war war wieder eine chaotische Meisterleistung an Organisation.
Die Anfahrt sollte eigentlich 3,5 Std dauern, daraus wurden ca. 5 Std.
Direkt nach der Ankunft wurden wir aufs Schiff gebracht und konnten unsere Kajüte beziehen.

Während eines richtig guten Mittagessens ging es vorbei an beeindruckenden Kalksteinfelsen.


Das Nachmittagsprogramm bestand aus Besichtigung einer Tropfsteinhöhle die von verschiedenen Lampen stimmungsvoll untermalt wurde und einer Kajakfahrt in der Bucht bei beginnender Dämmerung.


Der zweite Tag begann früh. 
Nach dem Frühstück und Besichtigung wechselten wir zwei das Schiff und schlossen uns einer anderen Gruppe an.
Ich hatte ja anfangs die Organisation schon erwähnt, schon während des ersten Tages stiegen Leute ab und andere zu. Aber es schien jeder dort anzukommen wo er wollte, wir auch 😊


Das neue Boot fuhr uns zu der Insel Monkey Island auf der sich unser Bungalow befand.
Dort begannen wir am Strand das neue Jahr😊

Morgens um 7:30 Uhr warte schon das Boot um uns zurück nach Hanoi zu bringen, den Rücktransport der eigentlich in der Tour inkl. war, nahmen wir nicht mehr in Anspruch und kauften stattdessen Tickets für den Bus nach Ninh Binh wo wir heut Abend eingetroffen sind.

Samstag, 31. Dezember 2016

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Hanoi

Wir sind jetzt bereits zwei Tage in Hanoi aber so richtig begeistert uns diese Stadt noch nicht. Dementsprechend haben wir wir noch gar nicht soviel gemacht da der Spaß gerade ein bisschen abgeht

Gründe hierfür gibt es mehrere


Es ist laut, also unglaublich laut und das zu jeder Tag und Nachtzeit.


Der Verkehr lässt sich nicht in Worten beschreiben. 

Ampeln gibt es zwar, diese dienen aufgrund der Lustig blinkenden Lichter aber scheinbar nur zu Belustigung der Fahrer.

Rücksicht auf andere nimmt leider auch niemand und bei jeder Fahrbahnüberquerung muss höllisch aufgepasst werden da die Fahrbahnen  in beide Richtungen benutzt werden

Jeweils  untermalt mit einem höllischen Hupkonzert.


Jeder egal wo du gerade stehst will dir irgendwas andrehen.


Ein bisschen was haben wir dann doch Unternommen. Gestern haben wir einen Tempel auf einer Insel besucht und sind danach ein wenig in der Stadt umhergelaufen.

Den Abend haben wir dann gemütlich bei einem sehr leckeren vietnamesischen BBQ, das persönlich an unserem Tisch gebraten wurde ausklingen lassen.


Heute waren wir bei einem Traditionellen Wasserpuppentheater. Eine nette und kurzweilige Veranstaltung.



Für Übermorgen haben wir eine dreitägige Tour in die berühmte Ha Long Bucht die gleichzeitig UNESCO Weltkulturerbe ist gebucht.

Silvester verbringen wir im Rahmen dieser Tour in der Bucht auf Monkey Island.


An Neujahr geht's zurück nach Hanoi und am Abend mit dem Zug nach Ninh Binh, wo uns dann wieder etwas mehr Ruhe und Natur erwartet.

Montag, 26. Dezember 2016

Fazit Thailand

Heute verlassen wir Thailand in Richtung Vietnam, dort werden wir für 15 Tage den Norden erkunden.
Wir hatten hier eine tolle Zeit und ziehen ein kleines Fazit.

Uns hat Thailand auf so viele Arten begeistert, besonders aber abseits der gängigen Touristenpfade und sind durchweg, auch wenn die verbale Verständigung nicht mehr möglich war, nur freundlichen und Hilfsbereiten Menschen begegnet.
Ein Lächeln öffnet eben doch immer noch Türen. 
Gerade als Individualreisende hat es uns dieses Land als Einstieg einfach gemacht.
Ein gut Ausgebautes Verkehrsnetz mit günstigen Preisen hat uns mit Auto, Bus, Zug oder in Bangkok mit dem Boot vorangebracht.
Mancher Fahrstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit wird man auch gelassener, auch wenn die Blicke immer noch etwas ungläubig sind wenn der Fahrer Reisetabletten braucht oder sich während der Fahrt die Ohren putzt.

Das Essen hier ist einmalig, und die Auswahl an den verschiedenen Garküchen so zahlreich dass die Wahl oftmals nicht leicht viel.
Wenn es mit der Verständigung nicht klappt oder es an einer Englischsprachigen Karte mangelt helfen Bilder bei der Bestellung.
Ein Nachteil hat dies alles jetzt aber, Thaiessen zuhause wird nie wieder so gut sein wie vorher 😏

Der größte Kritikpunkt ist mit Sicherheit die allgegenwärtige Umweltverschmutzung, dies liegt vor allem an dem ungeheuren Plastikverbrauch hier.
Hier wird so ziemlich alles und ich meine wirklich alles zweimal in Plastik eingepackt.
Ihr könnt selbst Getränke mit einer großen Portion Eis in einer Plastiktüte bekommen.

Jetzt mag vielleicht noch den ein oder anderen das Thema Budget interessieren. Als maximal Budget haben wir 50€ pro Tag für 2 Personen kalkuliert, am Ende haben wir pro Tag durchschnittlich 43€ zu zweit benötigt. Hier sind alle Ausgaben wie Essen, Unterkunft, Transport etc beinhaltet. Ausgenommen ist der Flug nach Bangkok den wir im Rahmen eines Sales schon Monate vor der Abreise gebucht hatten. 
Es wäre natürlich noch deutlich günstiger gegangen, wir legen aber wert auf saubere Doppel- oder Zweibettzimmer 😊 Vielleicht sind wir für Hostels auch einfach zu alt 😂😂

Fährt nach Chiang Mai und Nachtzug nach Bangkok

Gestern mussten wir dem Wunderschönen Pai Lebewohl sagen, wir hatten 7 wunderschöne Tage hier aber es wurde Zeit weiterzuziehen.
762 Kurven später erreichten wir den Hauptbahnhof in Chiang Mai, wo uns der Nachtzug in 14 kurzen Stunden über Nacht nach Bangkok bringen sollte.
Davor sollten wir noch unsere Tickets abholen, was laut Auskunft und Beschreibung unserer Aya Service Mitarbeiterin kein Problem sei, das Café sei direkt am Bahnhof - einige von euch mögen es ahnen es war nicht ganz sooo einfach.
Das genannte Café gab es nirgends, wir haben 20 min die Straßen in alle Richtungen abgelaufen und währenddessen verschiedene Auskünfte erhalten ohhh Café far away oder Café moved away 5 km in the City.
Etwas lustlos ließen wir uns dann vor dem Bahnhof nieder, gleich kamen zwei Taxifahrer auf uns zu und versuchten zu helfen.
Tja lustigerweise sassen wir vor dem richtigen Café, nur hatte dies überhaupt nichts mit dem aufgeschriebenen Namen zutun.
Mit dem Ticket ging es dann zum Zug, die Plätze haben wir problemlos gefunden und zur Abwechslung fuhr der Zug auch pünktlich um 15:30 Uhr ab.
Nach ca 4 Std. wurden die Sitze dann in Betten umgebaut. Wir hatten leider nicht mehr das Glück ein Bett in der unteren Ebene zu ergattern und mussten um unser Bett zu erreichen eine kleine Leiter hinauf.
Pünktlich auf die Minute - eine Stunde später erreichten wir um 06:30 Uhr den Hauptbahnhof von Bangkok.
Hier bleiben wir für eine Nacht und morgen Abend fliegen wir nach Hanoi Vietnam


Freitag, 23. Dezember 2016

Törööööööö - Elefanten hautnah



Schon vor dem Start unserer Reise hatte Chris den Wunsch ein Elefantencamp zu besuchen.

Dies musste für uns allerdings ein paar Bedingungen erfüllen:

- reiten auf den Elefanten muss tabu sein

- kein anketten

- keine Kunsstücke

- kein stechen mit spitzem Stock wenn der Elefant nicht gehorcht


Dies zu finden gestaltete sich nicht einfach und fast hätte ich diesen Traum aufgegeben bis Sandra bei Ihrer Recherche auf Conserve Natural Forests in der Nähe von Pai stieß.


Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht zu einem den Wald wieder aufzuforsten und hat zudem 2 Schwangere Elefantendamen befreit die jetzt völlig ohne Absperrung leben dürfen.


Wir durften die Elefanten füttern, streicheln und mit ihnen im Fluss Baden. Zu jeder Zeit konnten die Elefanten ihrer eigenen Wege gehen, mit Futter lassen Sie sich jedoch gut locken. 

Am Ende durfte jeder Besucher noch einen Baum pflanzen.

Hier ist keine profitgeile Organisation am Werk sondern ein Ehepaar denen das Wohl der Tiere und die Umwelt am Herzen liegt.

Da es eine non Profit Organisation ist wird lediglich eine Gebühr von 500 Bhat also ca 12 Euro erhoben um die Unkosten zu decken.



Es gibt jeden Tag nur eine Reisegruppe (bei uns waren es 18 Personen) man ist ca. 3 Stunden vor Ort mit den Elefanten zusammen, danach haben sie wieder ihre Ruhe und werden nur von dem Personal gewaschen und gepflegt.


Wir hatten einen unglaublich tollen Tag, haben  viele Infos über die Elefanten bekommen und konnten diese Tiere ganz entspannt und hautnah erleben, ein einzigartiges Erlebnis





Dienstag, 20. Dezember 2016

Impressionen Pai

https://splice.gopro.com/v?id=7ZL3wZ

Hier könnt ihr euch ein paar Impressionen unseres heutigen Tages anschauen 

Pai- Abenteuer und Spaß pur

Es war ja fast abzusehen, wir haben unseren Aufenthalt in Pai von 3 auf 7 Tage verlängert.

Und um die Gegend zu erkunden eignet sich hier wunderbar ein Scooter.

Verleiher gibt's hier fast so viele wie Garküchen - also jede Menge.

Entscheidung fiel zugunsten eines im Internet sehr positiv Bewerteten Verleihers in einer Seitenstraße.

Der Verleiher schien etwas skeptisch zu sein ob Sandra, die im Gegensatz zu mir der noch nie auf einem Roller saß, Genug Erfahrung hat und zudem mit Linksverkehr vertraut ist, auch wirklich in der Lage ist ein solches Gefährt zu steuern.

Nach einem Ausführlichen Übergabeprotokoll, Führerscheine wollte er im übrigen keinen sehen ging es los und wir konnten einige schöne Plätze rund um Pai erkundigen.

Und es war einfach ein Heidenspass ohne großen Plan einfach draufloszufahren und die Plätze zu entdecken. Abenteuer Pur 😊

Vielleicht war das Vertrauen des Händlers in Sandra doch nicht so groß, ihr Roller macht bei größeren Steigungen schnell schlapp und wir müssen zu zweit auf meinem weiter.